Akku-Winkelschleifer Vergleich 2026: Welche Akku-Flex passt zu dir?
Drei Akku-Winkelschleifer, dieselbe Aufgabe, derselbe Scheibentyp: Für diesen Vergleich habe ich die Parkside Performance PWSAP 20‑Li G7, die Einhell AXXIO 18/125 und die Milwaukee M18 FSAGV125XPDB aus meinem Arbeitsalltag durch Winkelstahl geschickt, mit Akku gewogen, beim Trennen gefilmt und die Scheiben danach mit dem Messschieber nachgemessen. Die Milwaukee ist mit zwei Akkus angetreten. Die Bosch Professional GWS 18V‑7 und eine Makita aus dem LXT-System messe ich mit derselben Aufgabe nach.
Am schnellsten trennte die Milwaukee M18 FSAGV125XPDB: drei Schnitte durch Winkelstahl 40 × 40 × 4 mm in rund 40 Sekunden mit 5,5‑Ah-Akku, mit 4 Ah in rund 45 Sekunden. Dafür ist sie mit 2,8 bis 3,1 kg die schwerste Kombination. Die Einhell AXXIO 18/125 brauchte rund 67 Sekunden, lief aber ohne Aussetzer durch und wiegt mit 4‑Ah-Akku 2,3 kg. Die Parkside PWSAP 20‑Li G7 ist mit 2,1 kg die leichteste, ging im Test aber zweimal aus und lief jeweils erst nach einer Pause wieder an – für die drei Stücke brauchte sie so rund drei Minuten.
Meine erste Frage vor jeder Empfehlung bleibt: Welche Akkus hast du schon? Wer noch gar kein Akku-System hat, dem rate ich zur Einhell im Set mit Akku und Ladegerät.
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Markus | Industriemechaniker seit 2007 | Akku-Flex im Arbeitsalltag
✅ Parkside PWSAP 20‑Li G7 – mein Gerät, im Einsatz in der LKW-Werkstatt meines Vaters
✅ Einhell AXXIO 18/125 – mein Gerät für zu Hause
✅ Milwaukee M18 FSAGV125XPDB – im Arbeitsalltag täglich in der Hand, für diesen Test ausgeliehen
✅ Bosch Professional GWS 18V‑7 – im Werk im Einsatz, Messung folgt
🔍 Makita LXT – bei einem Projekt meines Onkels selbst gefahren, Messung folgt
✅ selbst im Einsatz · 🔍 Bauart aus eigener Hand bekannt, nicht mein Gerät
Über mich 👉
⏱️ Welcher Akku-Winkelschleifer passt zu dir?
Meine Einordnung aus dieser Messreihe – nach deinen Akkus und deiner Arbeit.
| Deine Lage | Meine Wahl – und warum |
|---|---|
| Haus, Garten, Renovierung – Einhell-Akkus sind schon da | ✅ Einhell AXXIO 18/125 Drei Schnitte ohne Aussetzer, rund 2,3 kg mit 4‑Ah-Akku |
| Du trennst oft Metall, viele Schnitte am Stück | ✅ Milwaukee M18 FSAGV125XPDB Schnellste Schnitte im Test – und die schwerste Kombination |
| Kurze Arbeiten, Parkside-Akkus sind schon da | ✅ Parkside PWSAP 20‑Li G7 Leichteste Kombination, im Test aber zwei Abschaltungen |
| Bosch-Professional-Akkus sind schon da | ✅ Bosch GWS 18V‑7 Im Werk im Einsatz – Messung folgt |
| Makita-LXT-Akkus sind schon da | 🔍 Makita LXT Solide, aus meiner Sicht zwischen Einhell und Bosch Professional – Messung folgt |
| Du hast noch gar kein Akku-System | ✅ Einhell AXXIO 18/125 mit Starter-Kit Preis-Leistung top und eine riesige Auswahl an Werkzeugen und Gartengeräten. Vorher lesen: welches Akku-System zu dir passt |
Direkt zu: Ergebnisse Parkside Einhell Milwaukee Bosch & Makita Kaufkriterien FAQ Fazit
So habe ich die Akku-Winkelschleifer gemessen
Die Aufgabe war für jede Flex gleich: drei Stücke von einem Winkelstahl 40 × 40 × 4 mm abtrennen, von Hand, so wie ich auch sonst schneide. Jeder Durchgang begann mit einer neuen Trennscheibe 125 × 1 mm, alle vom selben Typ. Auch für den zweiten Durchgang der Milwaukee kam eine frische Scheibe drauf.
- Material: Winkelstahl 40 × 40 × 4 mm, je Durchgang drei Schnitte
- Scheibe: je Durchgang neu, 125 × 1 mm, überall derselbe Typ
- Akkus: Parkside Performance Smart-Akku 4,0 Ah · Einhell PXC 4,0 Ah · Milwaukee M18 4,0 Ah und 5,5 Ah
- Gewicht: einsatzbereit mit Akku, Schutzhaube, Zusatzgriff und Scheibe, auf einer tarierten Unterlage
- Zeit: Schnittphasen aus dem Video abgegrenzt, auf ganze Sekunden gerundet
- Pausen der Parkside: nicht gestoppt, sondern geschätzt. Die Gesamtzeit stammt aus der Uhrzeit der drei Aufnahmen
- Nachlauf: je drei Versuche, am Video nachgeprüft – Näherungswerte
- Scheibe danach: Restdurchmesser mit dem Messschieber
- Drehzahlrad: Parkside und Milwaukee auf höchster Stufe
- Testtag: 3. Oktober 2026
Das ist ein Praxisvergleich, kein Labortest. Ich habe von Hand gearbeitet. Anpressdruck, Akkutemperatur und Ladezustand habe ich nicht als Messgrößen protokolliert. Deshalb rechne ich aus den Zeiten weder Watt noch Prozent-Vorsprünge aus.
Die Ergebnisse auf einen Blick
| Gerät · Akku im Test | Gewicht mit Akku | Zeit für 3 Schnitte | Abschaltungen | Nachlauf |
|---|---|---|---|---|
| ✅ Parkside PWSAP 20‑Li G7 · Performance 4,0 Ah | 2,140 kg | ca. 62 s Arbeitsblöcke¹ plus Pausen | 2, je ca. 30 s Pause (geschätzt) | ca. 0,8 s |
| ✅ Einhell AXXIO 18/125 · PXC 4,0 Ah | 2,339 kg | ca. 67 s | keine | ca. 1,7 s |
| ✅ Milwaukee M18 FSAGV125XPDB · M18 4,0 Ah | 2,786 kg | ca. 45 s | keine | nicht gemessen² |
| ✅ Milwaukee M18 FSAGV125XPDB · M18 5,5 Ah High Output | 3,133 kg | ca. 40 s | keine | ca. 0,9 s |
| ✅ Bosch Professional GWS 18V‑7 | Messung folgt | |||
| 🔍 Makita LXT | Messung folgt | |||
¹ Die Parkside-Zeit ist anders erfasst: Ihre drei Arbeitsblöcke enthalten kurze Handgriffe, dazu kommen zwei Zwangspausen, geschätzt je rund 30 Sekunden. Bei Einhell und Milwaukee ist das Umsetzen herausgerechnet. 62 und 67 Sekunden taugen deshalb nicht als Rangfolge der reinen Schnittgeschwindigkeit.
² Den Nachlauf der Milwaukee habe ich nur mit dem 5,5‑Ah-Akku gemessen. Den kleinen Abstand zwischen 0,8 und 0,9 Sekunden werte ich nicht als Vorteil für eines der beiden Geräte.
Wie lange dauert der ganze Durchgang?
Mit Umsetzen zwischen den Schnitten war die Milwaukee mit 5,5 Ah nach rund 43 Sekunden fertig, mit 4 Ah nach rund 47 Sekunden. Die Einhell brauchte rund 71 Sekunden. Bei der Parkside lagen zwischen dem Start des ersten und dem Ende des dritten Schnitts laut Uhrzeit meiner drei Aufnahmen rund drei Minuten. Darin stecken neben den Zwangspausen auch meine Startversuche und Handgriffe: Flex ablegen, Aufnahme stoppen, wieder starten. Ohne Kamera wären es nach meiner Schätzung gut zwei Minuten gewesen.
Gestreift: Bei der Parkside stecken zwei Zwangspausen, Startversuche und Handgriffe für die Kamera mit drin. Ohne Kamera wären es nach meiner Schätzung gut zwei Minuten gewesen.
Genau diese Zahl zählt an der Werkbank: Wann sind die drei Teile fertig? Eine erzwungene Pause kann mehr ausmachen als ein paar Sekunden Unterschied beim Schneiden.
Die Akku-Flexen im Einzelnen
Parkside PWSAP 20‑Li G7: die leichteste Akku-Flex im Test – mit zwei Aussetzern
Auf einen Blick
Evidenz: ✅ mein Gerät, im Einsatz in der LKW-Werkstatt meines Vaters
Im Test: Performance Smart-Akku 4,0 Ah (PAPP 204 A1) · 2,140 kg · zwei Abschaltungen · Nachlauf ca. 0,8 s
Laut Typenschild: 20 V · max. 10.000 min⁻¹ · M14 · Ø 125 mm
Ausstattung: Drehzahlregler mit sechs Stufen (rotes Rad am Griffende)
Bremse: in der Anleitung nicht ausgewiesen – trotzdem nur rund 0,8 s Nachlauf
Passt für: kurze Arbeiten, wenn Parkside-Akkus schon da sind
Grenze: lange Schnittfolgen in Stahl – da haben mich die Pausen ausgebremst
Bei der Parkside fallen zuerst das Gewicht und der kurze Nachlauf auf: 2,140 kg mit 4‑Ah-Akku, und nach rund 0,8 Sekunden steht die Scheibe. Das ist die leichteste Kombination in diesem Vergleich.
Beim Winkelstahl wurde es dann zäh. Während der drei Schnitte ging die Parkside zweimal aus. Die erste Abschaltung kam nach rund 37 Sekunden am Stück, die zweite nach rund 21. Aus- und wieder Einschalten half nicht, ich musste jedes Mal warten, bevor sie wieder anlief – geschätzt rund 30 Sekunden, gestoppt habe ich es nicht. Am Ende waren alle drei Stücke durch – aber sie war die einzige Flex in dieser Runde mit solchen Pausen.
Die Ursache der Abschaltungen ist nicht geklärt.
Im Einsatz war der Parkside Performance Smart-Akku mit 4 Ah. Die Akkuanzeige stand danach noch auf Grün. Das sagt etwas über die angezeigte Ladung, schließt einen Einfluss des Akkus unter Last aber nicht aus. Laut Anleitung hat die Parkside außerdem eine Rückschlagabschaltung: Bei einem plötzlichen Rückschlag, etwa wenn die Scheibe blockiert, schaltet sie ab, und neu starten lässt sie sich erst, wenn der Schalter vorher auf Aus stand. Genau das habe ich mehrmals probiert, im Video ist es zu sehen – sie lief trotzdem erst nach der Pause wieder an. Einen Defekt oder eine bestimmte Schutzfunktion kann ich aus diesem Versuch nicht sicher ableiten.
Drei Abschnitte eines Durchgangs in Originaltempo, mit beiden Abschaltungen und meinen Versuchen, sie wieder einzuschalten. Die Pausen bis zum Neustart sind gekürzt, am Ende siehst du die Akkuanzeige.

Nach dem Test: die Parkside mit 4‑Ah-Akku und den drei Stücken Winkelstahl.
Abseits des Schnitt-Tests arbeite ich mit der Parkside in der LKW-Werkstatt meines Vaters. An einer LKW-Klappe habe ich damit die Farbe an den Reparaturstellen abgeschliffen, bevor die Risse geschweißt wurden. Den Griff finde ich persönlich etwas zu dünn. Ich halte lieber ein breiteres Gehäuse, damit ich stabil arbeiten und richtig Kraft übertragen kann. Für filigrane Arbeiten ist der schlanke Griff dagegen eher ein Vorteil. Das musst du mit deinen eigenen Händen beurteilen.

Praxiseinsatz in der LKW-Werkstatt meines Vaters: Mit der Parkside habe ich die Farbe an den Reparaturstellen der Klappe abgeschliffen. Geschweißt wurde danach.
📷 Typenschild und Reparaturstelle ansehen

Das Typenschild meiner Parkside, Seriennummer unkenntlich gemacht. Daher stammen die Angaben in der Übersicht oben.

Nahaufnahme der freigeschliffenen Reparaturstelle an der Klappe.
Für kurze Arbeiten und vorhandene Parkside-Akkus bleibt sie eine Option. Wer regelmäßig Stahlprofile hintereinander trennt, sollte den Pausen mehr Gewicht geben als dem geringen Gerätegewicht. Bei Lidl läuft sie unter der IAN 485600, bei Amazon gibt es sie auch.
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Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Einhell AXXIO 18/125: gleichmäßig durch, ohne Aussetzer
Auf einen Blick
Evidenz: ✅ mein Gerät für zu Hause
Im Test: PXC 4,0 Ah · 2,339 kg · keine Abschaltung · Nachlauf ca. 1,7 s
Laut Einhell: bürstenloser Motor, 8.500 min⁻¹ Leerlaufdrehzahl, eine Bremse wird nicht genannt
Passt für: Haus, Garten, Renovierung – vor allem mit vorhandenen PXC-Akkus
Grenze: viele Profile am Stück – da zählt der Zeitvorteil der Milwaukee
Die Einhell hat die drei Stücke ohne Abschaltung getrennt, jeder Schnitt dauerte rund 22 bis 23 Sekunden. Deutlich langsamer als die Milwaukee, aber gleichmäßig: schneiden, umsetzen, weiter.
Mit 4‑Ah-Akku zeigt meine Waage 2,339 kg. Das sind 199 g mehr als bei der Parkside und 447 g weniger als bei der Milwaukee mit gleich großem Akku. Für eine Flex, die rund ums Haus bei ganz unterschiedlichen Arbeiten zum Einsatz kommt, finde ich diese Kombination interessant.
Ich sehe sie bei Heimwerkern, die reparieren, renovieren oder beim Aufbau von Carport, Sauna oder Pavillon ab und zu Metallteile anpassen. Wer schon Einhell-Akkus hat, hat einen guten Grund, hier anzufangen. Und wer noch gar kein Akku-System hat, dem rate ich ebenfalls zu Einhell: Preis-Leistung top, dazu eine riesige Auswahl an Werkzeugen und Gartengeräten im selben System. Wer ständig viele Profile hintereinander ablängt, wird den Zeitvorteil der Milwaukee stärker gewichten.
Getestet habe ich die AXXIO 18/125 ohne „Q“ im Modellnamen, so steht es auf meinem Typenschild. Achte beim Kauf auf die genaue Bezeichnung. Ob die AXXIO auf Dauer reicht oder es eine Profi-Flex sein muss, beantworte ich ausführlich im Beitrag Einhell AXXIO oder Profi-Winkelschleifer.
Alle drei Schnitte in Originaltempo und mit Originalton: rund 67 Sekunden Schnittzeit, rund 71 Sekunden mit Umsetzen. Das Video läuft länger, weil Vor- und Nachlauf mit drin sind.

Drei Schnitte ohne Pause: die Einhell nach dem Test.
Noch keine Einhell-Akkus? Die AXXIO kommt ohne Akku. Dann brauchst du das Starter-Kit mit Akkus und Ladegerät dazu.
- Leistung – Der Einhell Professional Akku-Winkelschleifer AXXIO 18/125 ist Teil der Power X-Change Familie und liefert kabellos dieselbe Leistung wie ein 700 Watt-Werkzeug mit Kabel.
- Bürstenloser Motor – Der wartungsarme und kraftvolle Brushless-Motor sorgt für maximale Leistung bei längerer Laufzeit im Vergleich zu herkömmlichen Bürstenmotoren.
Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
- Als Mitglied der Power X-Change-Reihe kann jeder Akku der leistungsstarken Systemreihe mit dem Power-X-Twincharger 3 A geladen werden.
- Zwei 18 Volt PXC-Akkus können parallel in einem Ladezyklus geladen werden, dadurch sind die Lithium-Ionen-Akkus schnell wieder einsatzbereit.
Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Gewogen habe ich mit dem 4,0‑Ah-Akku. Mit den größeren Akkus aus dem Kit wird die Flex schwerer.
Milwaukee M18 FSAGV125XPDB: am schnellsten, am schwersten
Auf einen Blick
Evidenz: ✅ im Arbeitsalltag täglich in der Hand, für diesen Test ausgeliehen
Mit 5,5 Ah: 3,133 kg · ca. 40 s · Nachlauf ca. 0,9 s
Mit 4,0 Ah: 2,786 kg · ca. 45 s
Laut Milwaukee: Paddelschalter, Auslaufbremse, Drehzahlregler mit fünf Stufen
Passt für: häufige Metallarbeiten, viele Schnitte am Stück
Grenze: das Gewicht – bei langem Arbeiten in ungünstiger Haltung spürst du es
Beim Winkelstahl hat mich die Milwaukee am meisten überzeugt. Mit dem 5,5‑Ah-Akku gingen die drei Stücke zügig durch, einen Leistungsabfall habe ich über den ganzen Durchgang nicht gespürt. Rund 40 Sekunden reine Schnittzeit waren der beste Wert dieser Runde.
Der 4‑Ah-Akku zog ebenfalls sehr gut durch: rund 45 Sekunden. Der Unterschied fühlte sich kleiner an, als die Akkugrößen vermuten lassen. Gegen Ende habe ich mit 4 Ah einen minimalen Leistungsabfall gespürt – mein Eindruck, die Drehzahl unter Last habe ich nicht gemessen.
Die Kehrseite steht auf der Waage: 3,133 kg mit 5,5 Ah, 2,786 kg mit 4 Ah. Mir liegt die Milwaukee trotzdem gut in der Hand, ich mag das stabile Griffgefühl an Gehäuse und vorderem Griff. Wer lange in ungünstiger Haltung arbeitet, wird das Gewicht eher als störend empfinden.
Achte beim Kauf auf das vollständige Kürzel: Getestet habe ich die XPDB mit nicht arretierbarem Paddelschalter und Bremse. Ähnlich klingende Varianten können anders ausgestattet sein. Wie sich die Milwaukee im Arbeitsalltag schlägt und welcher Akku zu ihr passt, steht in meinem Langzeitvergleich der Profi-Flexen von Milwaukee und Bosch.
Hauptdurchgang mit 5,5‑Ah-Akku: rund 40 Sekunden Schnittzeit, rund 43 Sekunden mit Umsetzen.
🎥 Zusatzdurchgang mit 4‑Ah-Akku ansehen
Mit 4‑Ah-Akku und eigener neuer Scheibe: rund 45 Sekunden Schnittzeit, rund 47 Sekunden mit Umsetzen.

Die schnellste Kombination dieser Runde – und die schwerste: Milwaukee mit 5,5‑Ah-Akku.

Außerhalb der Messung: die Milwaukee mit 8‑Ah-Akku beim Trennen eines Metallstabs. Dieses Bild gehört nicht zu den gewogenen Kombinationen.
Für alle, die schon M18-Akkus haben: Die FSAGV125XPDB gibt es als Gerät ohne Akku.
Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Bosch Professional GWS 18V‑7: im Werk im Einsatz – Messung folgt
Die GWS 18V‑7 gehört im Werk zu meinen Arbeitsgeräten, deshalb steht sie hier mit ✅. In dieser Messreihe fehlt sie noch: Schnittzeit, Gewicht mit Akku, Nachlauf und Scheibenrest trage ich mit derselben Aufgabe nach – Winkelstahl 40 × 40 × 4 mm, neue Scheibe, drei Schnitte.
Bis dahin empfehle ich sie nur über das Akku-System, nicht über Messwerte. Meine Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag stehen im Langzeitvergleich, den ich bei der Milwaukee verlinkt habe. Was Bosch Grün und Blau unterscheidet, erkläre ich im Beitrag Bosch grün oder blau?

Die GWS 18V‑7 aus dem Werk, mit deutlichen Gebrauchsspuren und einer 1‑mm-Trennscheibe für Stahl und Inox.
Für alle, die schon Bosch-Professional-Akkus haben: Die GWS 18V‑7 gibt es als Gerät ohne Akku.
- Hervorragende Leistung: Der bürstenlose Motor liefert die gleiche Leistung wie ein vergleichbarer kabelgebundener Winkelschleifer mit 700 Watt
- Einfache Handhabung: Ergonomisches Design, geringes Gewicht und geringer Griffumfang sorgen für bequemes und komfortables Arbeiten
Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Makita LXT: selbst gefahren – Messung folgt
Eine Makita-Flex aus dem LXT-System bin ich bei einem Metallbau-Projekt meines Onkels selbst gefahren. Sie gehört mir nicht, deshalb steht sie hier mit 🔍: Ich kenne die Bauart aus eigener Hand, nicht aus einem eigenen Dauertest.

Die Makita meines Onkels beim Metallbau-Projekt: 5,0‑Ah-Akku aus dem LXT-System und Fächerscheibe am geschweißten Rahmen aus verzinktem Vierkantrohr.
Mein Eindruck: gute Verarbeitung, lange Lebensdauer. Die Flex meines Onkels hat schon einige Jahre auf dem Buckel und macht bis heute keine Probleme – weder die Maschine noch der Akku. Solide, wie man es von Makita kennt. Ohne Messung ordne ich sie zwischen Einhell und Bosch Professional ein, auch bei der Leistung: solide Akkus, aber kein Kraftpaket wie die Hochleistungsakkus von Milwaukee und Bosch.
Modell und Messwerte trage ich nach, sobald sie dieselbe Aufgabe hinter sich hat.
Für alle, die schon Makita-LXT-Akkus haben: Die DGA511 gibt es als Gerät ohne Akku, im Makpac-Koffer.
- Batterieleistung: 18 V
- Schleifscheibe (Ø): 125 mm.
Letzte Aktualisierung am 14.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Gewicht, Scheibenverschleiß und Nachlauf richtig lesen
Gewicht: immer mit deinem Akku vergleichen
Zwischen der leichtesten Kombination (Parkside, 4 Ah) und der schwersten (Milwaukee, 5,5 Ah) lagen 993 g – fast ein Kilogramm. Allein der Wechsel zwischen den beiden Milwaukee-Akkus machte 347 g aus.
Deshalb interessiert mich beim Kauf das einsatzbereite Gewicht. Eine Herstellerangabe ohne Akku hat ihren Platz im Datenblatt, sagt dir aber nicht, was du später in der Hand hältst. Nimm nach Möglichkeit genau die Akkuvariante in die Hand, die du nutzen willst.
Schwerer heißt für mich nicht automatisch schlechter zu führen. Griffumfang, Zusatzgriff und Balance entscheiden mit. Der schmale Parkside-Griff liegt mir weniger, die schwerere Milwaukee dagegen gut. Das steht in keiner Gewichtstabelle.
📷 Die Waagenfotos ansehen

Parkside mit 4,0 Ah: 2,140 kg

Milwaukee mit 4,0 Ah: 2,786 kg

Milwaukee mit 5,5 Ah: 3,133 kg
Weniger Scheibenverschleiß heißt hier nicht automatisch besser
Nach den drei Schnitten habe ich die Restdurchmesser mit dem Messschieber gemessen und direkt auf die Scheiben geschrieben.
| Durchgang mit drei Schnitten | Restdurchmesser | Abnahme gegenüber 125 mm |
|---|---|---|
| Parkside · 4,0 Ah | 121 mm | 4 mm |
| Einhell · 4,0 Ah | 118 mm | 7 mm |
| Milwaukee · 5,5 Ah | 110 mm | 15 mm |
Die Parkside-Scheibe hatte danach den größten Restdurchmesser, die Milwaukee-Scheibe den kleinsten. Das ist eine Beobachtung aus diesem Durchgang. Daraus folgt weder, dass mehr Leistung zwingend mehr Scheibe kostet, noch dass die Parkside grundsätzlich günstiger pro Schnitt arbeitet. Dafür bräuchte ich mehr Durchgänge und die komplette Standzeit einer Scheibe.
Für den Milwaukee-Durchgang mit 4 Ah habe ich keinen Restdurchmesser notiert, die 110 mm gehören zum Durchgang mit 5,5 Ah. Die Abnahme bezieht sich auf das Nennmaß neuer Scheiben und ist kein gewogener Materialverlust.

Links Parkside, Mitte Einhell, rechts Milwaukee mit 5,5 Ah: jede Scheibe unter ihrer Flex, nach je drei Schnitten. Jeder Durchgang begann mit einer neuen Scheibe.
Nachlauf: Was der Unterschied im Alltag bedeutet
Parkside und Milwaukee standen nach rund 0,8 beziehungsweise 0,9 Sekunden still. Die Einhell lief mit rund 1,7 Sekunden am längsten nach. Das merkst du, wenn du die Flex oft ausschaltest und ablegst. Eine Bremse weist übrigens nur Milwaukee aus – die Parkside steht trotzdem genauso schnell still.
Eine Bremse würde ich beim Neukauf auf jeden Fall empfehlen. Ohne sie läuft die Scheibe eine ganze Weile nach – das nervt, und es ist gefährlicher: Legst du die Flex zu früh ab, kann die Scheibe irgendwo anstoßen und die Flex schießt zur Seite. Oder du greifst aus Versehen in die noch drehende Scheibe.
Die gemessene Nachlaufzeit beschreibt aber nur das Verhalten der getesteten Kombination – welche Bremsausstattung ein Modell hat, lässt sich daraus allein nicht ablesen. Und auch mit Bremse lege ich die Flex erst ab, wenn die Scheibe komplett steht.
🎥 Die drei Nachlauf-Videos ansehen
Parkside: drei Versuche, Nachlauf rund 0,8 Sekunden.
Milwaukee mit 5,5‑Ah-Akku: drei Versuche, Nachlauf rund 0,9 Sekunden.
Einhell: drei Versuche, Nachlauf rund 1,7 Sekunden.
Akku-Winkelschleifer kaufen: Darauf achte ich
Die Messwerte zeigen, wie sich die drei Flexen geschlagen haben. Für deine Kaufentscheidung zählen diese Punkte, jeweils mit meinem Maßstab.
| Kriterium | Mein Maßstab |
|---|---|
| Akku-System | Vorhandene Akkus zuerst. Gerät, Akku und Ladegerät zusammenrechnen |
| Scheibengröße | Für eine neue kompakte Flex 125 mm |
| Schalter | Totmann- oder Paddelschalter: sicherer und schneller bei vielen kurzen Schnitten. Feststeller: vertraut, erfüllt seinen Zweck |
| Bremse | Beim Neukauf auf jeden Fall. Ablegen trotzdem erst, wenn die Scheibe steht |
| Gewicht | Einsatzbereit mit deinem Akku vergleichen |
| Drehzahlregelung | Für rund 90 Prozent der Arbeiten unnötig, für spezielle freigegebene Arbeiten ein Plus |
| Bürstenloser Motor | Sinnvoll, aber kein Alleinentscheider |
| Scheibenwechsel | Schnellspannmutter klar empfohlen – fehlt sie, kein Ausschlussgrund |
| Zubehörpaket | Entscheidet nichts – lieber wenige gute Scheiben |
1. Akku-System und deine Projekte
Überleg zuerst, welche Arbeiten wirklich anstehen. Beim Renovieren fallen vielleicht einzelne Trennarbeiten an. Baust du regelmäßig Stahlkonstruktionen oder passt viele Profile an, werden Durchzug, Arbeitsdauer und ein zweiter Akku wichtiger.
Zur Entscheidung gehört für mich: Wie oft brauche ich die Flex, wie lange am Stück – und welche passenden Akkus habe ich schon? Ladegerät und eventuell ein zweiter Akku gehören mit ins Budget. Der Preis des nackten Geräts allein hilft dir wenig.
2. 115 oder 125 mm?
Für die meisten ist 125 mm die beste Lösung, und bei einer neuen kompakten Flex würde ich sie auch nehmen. In Kanten hast du mehr Abstand zum Gehäuse und kommst besser bis ran. Bei Profilen wie Winkelstahl schaffst du größere Stärken in einem Schnitt und musst seltener umsetzen. Und weil mehr Scheibe drauf ist, schneidest und schleifst du mit einer Scheibe länger.
Wie tief du tatsächlich schneiden kannst, hängt aber auch von Gehäuse, Schutzhaube und Werkstück ab: 10 mm mehr Scheibendurchmesser sind keine 10 mm mehr Schnitttiefe – über den Radius sind es höchstens 5 mm.
Für 115 mm fällt mir bei einem Neukauf ehrlich gesagt kein Grund ein. Eine vorhandene 115er-Flex kann für kleine Aufgaben weiter passen, nur wegen der Scheibengröße würde ich sie nicht ersetzen. Und ganz klar: Eine größere Scheibe gehört nie auf eine Flex, die dafür nicht freigegeben ist.
3. Totmannschalter oder Feststellschalter?
Ein einrastender Schiebe- oder Feststellschalter ist bei den meisten Flexen üblich und erfüllt seinen Zweck. Nach dem Einschalten kannst du die Flex innerhalb der vorgesehenen Griffflächen so greifen, wie es für dich am besten passt – du musst sie dann aber bewusst wieder ausschalten.
Ein nicht arretierbarer Paddel- oder Totmannschalter ist für mich der sicherere. Rutscht dir die Flex aus der Hand oder wirst du bewusstlos, geht sie aus und dreht nicht weiter. Dazu kommt Tempo: Legst du die Flex oft ab und nimmst sie wieder, musst du nichts einrasten – drücken, und sie läuft, loslassen, und der Antrieb ist aus. Der Schalter allein stoppt die Scheibe aber nicht sofort – dafür zählt zusätzlich die Bremse.
Wiederanlaufschutz und Rückschlagabschaltung sind weitere Punkte in der Ausstattungsliste. Von der Rückschlagabschaltung habe ich ehrlich gesagt noch nicht viel gespürt. Gerade mit dünnen 1‑mm-Trennscheiben verhindert sie nicht, dass sich eine Scheibe zerlegt, wenn sie im Werkstück verklemmt. Ihre Wirkung habe ich in diesem Vergleich nicht durch absichtliches Verklemmen getestet.
4. Drehzahlregelung und bürstenloser Motor
Viele Drehzahlstufen brauche ich für rund 90 Prozent der Arbeiten nicht – auch nicht für den Trennversuch hier. Eine hohe Drehzahl ist beim Trennen dagegen schon wichtig: Die Flex schneidet leichter und schneller. Die Zahl auf der Verpackung allein beweist aber noch keinen guten Durchzug im Material.
Wofür die Regelung gut ist, zeigt die Parkside-Anleitung: Ihr Rad hat sechs Stufen. Stufe 2 bis 3 empfiehlt Parkside für die Topfbürste – Bürsten, Grobentrosten, Lack entfernen –, Stufe 4 bis 6 zum Schleifen und Stufe 6 zum Schruppen und Trennen. Milwaukee nennt für die fünf Stufen seiner Flex Edelstahl und Aluminium sowie Rost- und Farbentfernung. Die zulässige Drehzahl des Zubehörs muss aber immer mindestens so hoch sein wie die Höchstdrehzahl der Flex – auch wenn du das Rad zurückdrehst.
Und Polieren, etwa mit einer Filzscheibe? Das schließen die Anleitungen beider Flexen mit Regler aus diesem Test ausdrücklich aus: Parkside nennt die Flex ungeeignet zum Polieren, Milwaukee untersagt es. Freigegeben sind Schleifen, Bürsten und Trennen. Wer mit der Flex polieren will, braucht eine Maschine, deren Anleitung das ausdrücklich erlaubt, und eine Polierscheibe, die für deren Höchstdrehzahl zugelassen ist.

Das rote Rad am Griffende ist der Drehzahlregler der Parkside – im Bild orange markiert, hier auf Stufe 6.
Einen bürstenlosen Motor sehe ich als sinnvolles Kaufkriterium: Er kommt ohne verschleißende Kohlebürsten aus. Den Gerätevergleich entscheidet das allein aber nicht. Wie ein bürstenloser Motor arbeitet, erkläre ich in den Werkzeug-Trends 2026.
5. Scheibenwechsel: Schnellspannmutter nur mit Freigabe
Eine Schnellspannmutter würde ich auf jeden Fall empfehlen. Der Schlüssel liegt sowieso meistens irgendwo vergraben im Werkzeug, und mit Handschuhen bringst du von Hand genug Kraft auf, um die Mutter zu lösen. Fehlt sie ab Werk, wäre das für mich trotzdem kein Grund, ein sonst passendes Gerät auszuschließen.
Nachrüsten kommt nur infrage, wenn die Mutter für die konkrete Maschine und das verwendete Zubehör freigegeben ist. Ein passendes M14-Gewinde allein ist kein Nachweis. Vor dem Scheibenwechsel kommt der Akku raus, Montage und Anziehen nach Anleitung.
6. Führung und Verarbeitung vor Zubehörpaket
Schmal und kompakt sind keine automatischen Vorteile. Ich will einen Griff, den ich sicher umfassen und bei meiner Arbeit stabil führen kann. Bei der Verarbeitung schaue ich auf festen Sitz von Akku und Bedienteilen, auf die Verstellung der Schutzhaube und darauf, ob sich das Gerät gut reinigen lässt.
Eine große Zubehörkiste entscheidet den Kauf für mich nicht. Lieber kaufe ich wenige passende Scheiben in guter Qualität für die Arbeiten, die wirklich anstehen. Welche Scheibe an welches Metall gehört, erkläre ich im Beitrag Winkelschleifer für Metall.
Was an einer Akku-Flex zuerst aufgibt
An den Flexen selbst hatte ich bisher keine Ausfälle. Aufgegeben haben ab und zu die Akkus, im Werk bei Bosch und Milwaukee. Meine Einschätzung, was an einer Akku-Flex zuerst kaputtgeht:
- Akku
- Schalter
- Motor
- Gehäuse
| Flex | Im Einsatz | Bisher |
|---|---|---|
| ✅ Milwaukee und Bosch, im Werk | seit Jahren im Arbeitsalltag | Flexen ohne Probleme, die Akkus haben ab und zu aufgegeben |
| 🔍 Makita LXT, bei meinem Onkel | mehrere Jahre | keine Probleme, Flex und Akku sehr solide |
| ✅ Einhell AXXIO 18/125 | knapp ein Jahr | keine Probleme |
| ✅ Parkside PWSAP 20‑Li G7 | erst seit Kurzem | zu früh für ein Urteil |
Für häufige Nutzung schaue ich mir vor dem Kauf außerdem an, wie Reparatur und Ersatzteile für das konkrete Modell laufen. Einen eigenen Service-Vergleich habe ich dafür nicht gemacht.
Streichliste: Was auf der Verpackung steht und dir nicht weiterhilft
| Versprechen | Was ich stattdessen prüfe |
|---|---|
| „Performance“, „Heavy Duty“ oder „Professional“ | Liefert die Kombination den Durchzug, die Handhabung und die Verarbeitung, die der Name verspricht? |
| Besonders viele Drehzahlstufen | Brauche ich sie für meine freigegebenen Arbeiten überhaupt? |
| Gewicht „ohne Akku“ | Was wiegt sie mit dem Akku, den ich wirklich nutze? |
| Großes Zubehörpaket | Taugen die Teile für meine Arbeiten – und in welcher Qualität? |
Solche Begriffe erhöhen meine Erwartungen an Leistung und Verarbeitung – deutlich über das, was ich von einer normalen Flex erwarte. Ob ein Gerät sie erfüllt, zeigt sich erst bei der Arbeit.
Der Griff-Test: Das prüfe ich im Laden in 30 Sekunden
- Griff umfassen: Kriegst du ihn sicher ganz umfasst? Schmal ist nicht automatisch besser.
- Länge: Manche führen eine längere Flex lieber, andere eine kurze, kompakte wie die Bosch. Nimm beide Bauformen in die Hand.
- Schalter: Erreichst du ihn, ohne umzugreifen?
- Zusatzgriff und Schutzhaube: Passen sie zu deinen Arbeitspositionen? Lässt sich die Haube gut verstellen?
- Akku einsetzen: Sitzt er fest? Sitzen die Bedienteile ohne Spiel?
- Sauber halten: Lässt sich das Gerät gut reinigen?
- Mit deinem Akku: Wenn möglich, die Flex mit genau der Akkugröße in die Hand nehmen, die du nutzen willst.
Was dieser Vergleich noch nicht zeigt – und was als Nächstes kommt
Drei Schnitte pro Kombination sind eine überschaubare Praxisprobe. Sie zeigen den Ablauf, die Zeitunterschiede und die beiden Parkside-Aussetzer. Über Lebensdauer, Schnitte pro Akkuladung oder Schleifarbeiten sagen sie nichts.
- Bosch GWS 18V‑7 und Makita LXT: kommen mit derselben Aufgabe dazu. Bis dahin vergebe ich keine Platzierung aus Herstellerdaten.
- Parkside im Dauereinsatz: Die Flex arbeitet weiter in der LKW-Werkstatt. Was sich dort zeigt, ergänze ich.
Häufige Fragen zum Akku-Winkelschleifer
Mein Fazit: Welche Akku-Flex würde ich nehmen?
Für häufige Metallarbeiten nehme ich aus diesen drei die Milwaukee. Der zügige Durchzug hat mich überzeugt, ihr Gewicht nehme ich dafür in Kauf. Prüf vorher, ob dir die Kombination genauso gut liegt.
Für viele Arbeiten rund um Haus, Garten und Renovierung ist die Einhell die naheliegende Wahl, besonders mit vorhandenen PXC-Akkus – und mein Tipp für alle, die noch kein Akku-System haben. Sie hat die Testaufgabe ohne Aussetzer erledigt und ist mit 4‑Ah-Akku deutlich leichter als die Milwaukee.
Die Parkside punktet beim Gewicht und beim kurzen Nachlauf. Die beiden Abschaltungen gehören genauso zum Ergebnis. Für gelegentliche Arbeiten kann sie passen. Für regelmäßige Schnittfolgen in Stahl würde ich ihr nach diesem Versuch nicht den Vorzug geben.
Frag dich vor dem Kauf: Welche Arbeit steht an, wie oft, und welche Kombination willst du dabei in der Hand halten? Sobald Bosch und Makita gemessen sind, ergänze ich dieses Fazit.
Quellen und Testgrundlage
Schnittzeiten, Gewichte, Nachlauf, Restdurchmesser und Praxiseindrücke stammen aus meinen eigenen Aufnahmen. Für Modellzuordnung, Ausstattung und Freigaben habe ich diese Herstellerunterlagen herangezogen (abgerufen am 5. Oktober 2026):
- Einhell: AXXIO 18/125, Artikel 4431140
- Milwaukee: M18 FSAGV125XPDB
- Parkside: Originalbetriebsanleitung PWSAP 20‑Li G7 (PDF)
- Milwaukee: Originalbetriebsanleitung, u. a. M18 FSAGV125XPDB (PDF)
Welche Akku-Flex nutzt du, und wofür? Schreib es mir gern in die Kommentare – besonders, wenn du eine der Flexen hier selbst fährst.
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Markus · Industriemechaniker · 17+ Jahre Werkstatt-Praxis. Akku-Erfahrung aus Beruf, Werkstatt und eigenen Projekten – ohne Marketing-Gelaber.